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Liebesbriefe
sind keine Rechnungen
Auf dem hohen Seil
CD Vom Fliegen und Wildschweinjagen
Dinosaurier im Mond
Die Weihnachts-Show
Geschichten vom Roll und vom Ruh
Mama ist gross wie ein Turm
Die Entführung der Welt
Das Haus auf dem Hügel
Das geht doch nicht!
Monsterbesuch!
Die blinde Fee
Das Schubladenkind
CD Rundherum
CD Vocal Flight to Beirut (reine Musik-CD)
Zu
den (Performance-)Lesungen
Zu den Schulhauslesungen
Zu den Konzerten
Liebesbriefe sind keine Rechnungen
„Mit ihrem Erzählband für Erwachsene „Liebesbriefe sind keine Rechnungen“ gehört die 40jährige Zürcherin Brigitte Schär zu den Entdeckungen dieses Bücherherbst. ....Das hartnäckige Vorurteil, dass die Schreibenden in der Schweiz nur einfallslos auf ihren eigenen Bauchnabel starren, verkrampfte Selbstgespräche führen und harmlose Bergidyllen beschreiben, lässt sich nicht länger halten. So sind Brigitte Schärs kurz und schnörkellos erzählte Geschichten von atemberaubender Unberechenbarkeit. Und dennoch dem ganz gewöhnlichen Alltag entsprungen.“
Berner Zeitung
„Brigitte Schär spielt gekonnt mit den surrealen Phantasien, mit dem Schrecken und der Lust an diesem Schrecken. Sie führt uns Traumbilder vor, die ebenso wirklich erscheinen wie alltägliche Erfahrungen. (...) Das Vergnügen, das die Lektüre dieser Geschichten bereitet, hat auch damit zu tun, dass wir uns zurückversetzt fühlen in die Märchenwelt unserer Kindheit. Dort ging es ebenso furchteinflössend zu und bereitete ebenso grosse Lust wie Angst beim Lesen. Brigitte Schär ist eine moderne Märchenerzählerin, die uns entführt in das Wunderreich zwischen Wachen und Schlafen, von dem man nie genau weiss, ob man sich danach sehnen oder davor fürchten soll.“
Süddeutsche Zeitung
„Was im Banal Alltäglichen beginnt und ins Traum-, Fabel, ja Märchenhafte abdriftet, erfährt Wendungen, auf die man gespannt hinliest. Grauen und Schrecken lösen sich auf, wenn uns die Autorin auf saftige grüne Wiesen führt, einen Blick in den Sommerhimmel wirft; leichtfüssige Plauderein stürzen die Lesenden unversehens ins Bodenlose. (...) Die Verwandlungen ihrer Figuren erinnern immer wieder an Franz Kafka, nüchtern geschildert, als wären sie das Natürlichste auf der Welt und sind doch von berückender Eindringlichkeit. (....) Ausgezeichnet mit verschiedenen Jugendbuchpreisen, hat Brigitte Schär etwas Wesentliches ins Schreiben für Erwachsene hinübergerettet: die Unmittelbarkeit herbeiphantasierter Realitäten; die Fähigkeit, klar konturierte Bilder zu finden für das, was unter der sicheren Wirklichkeit liegt und die Sinne übersteigt.“
Berner Zeitung
„Pendelnd zwischen der enigmatischen Verlorenheit eines Franz Kafka und dem spukhaften Treiben eines Edgar Allan Poe widmen sich Brigitte Schärs Texte durchwegs der Groteske. (...) Was in der Abkehr vom Normalen blüht, verweist hier in all seinen Schattierungen und Anläufen auf ein nicht gestilltes Erbarmen; auf eine Amok laufende Hoffnung, die ihre grausamen Register zieht. So erweisen sich Brigitte Schärs faszinierende Wahngeschichten als fulminante Attacken auf unsere Fantasie: 19 Spielarten des ganz normalen Irrsinns, die Sprache geworden ihresgleichen suchen unter den Deutsch schreibenden Erzählerinnen dieser Jahre.“
Facts
„Magischer Irrealismus: Ein ausserordentliches Erlebnis in diesem Bücherherbst sind die Stories der Schweizerin Brigitte Schär, versammelt im Band „Liebesbriefe sind keine Rechnungen“. In 19 kleinen Gängen tischt uns die Autorin ein absurdes Menü auf, das vor skurrilen Einfällen nur so strotzt. Brigitte Schär ist eine Meisterin der Groteske und kann mit diesem Band bedenkenlos in einem Atemzug genannt werden mit Flann O’Brien und Daniil Charms. Der Leser kann sicher sein, dass hier nichts so verläuft, wie er es erwartet; er wird mit immer neuen Überraschungen und Wendungen konfrontiert. Beachtlich ist, dass Schär dabei nie berechenbar wird, sich nicht wiederholt, stets aufs neue den gesunden Menschenverstand hinter sich lässt, um ihre Phantasien in gewagte Höhen aufsteigen zu lassen.“
Macando Edition Eins, Literaturzeitschrift
„Wer die Geschichten liest, muss mit allerhand Grenzverschiebungen rechnen. Und gerade darin liegt die nicht ganz harmlose Verlockung von „Liebesbriefe sind keine Rechnungen“.
St.Galler Tagblatt
„Man fühlt sich an C.G.Jungs Archetypen der Seele erinnert, an Traumsequenzen, die leicht ins Alptraumhafte abrutschen können. Erzählerisch ebenso kühn wie souverän berührt Brigitte Schär das Masslose und Abseitige im Menschen, den Einbruch extremer Gefühle und Leidenschaften in scheinbar wohlgeordnete bürgerliche Lebenswelten.“
Berliner Morgenpost
„Was das Fesselnde, Lesenswerte an Brigitte Schärs auf labyrinthisch verästelten Wegen miteinander verwobenen Geschichten ausmacht, darüber besteht kein Zweifel: Ein lakonischer Tenor, die ausgeklügelte Technik, in einem feinmaschigen Strickmuster, unter äusserster Verknappung der Mittel, ein Optimum an Wirkung zu erzielen.“
Virginia
Auf dem hohen Seil
„Brigitte Schär seziert Mechanismen der Unterwerfung: Sie tut es in Bildern, in märchenhaften Metaphern, und orchestriert den schmalen Band, setzt zwischen die längeren Geschichten Miniaturen. Der Ton ist knapp und leicht sarkastisch. Auch witzig. Kein Flirten mit der Tristesse und der Trivialität. Das lapidare gibt der Sache die Schärfe.“
Basler Zeitung
Zu der Geschichte „Der Hirte“ aus „Auf dem hohen Seil“, die abgedruckt ist in „Schweigen ist Schuld“, das 50 Buchverlage unter dem Ad-hoc-Label „Verlagsinitiative gegen Gewalt und Fremdenhass“ gemeinsam herausgegeben haben.
„Eröffnet wird der Band beispielsweise mit einem wundervollen poetisch-allegorischen Text der Schweizerin Brigitte Schär, und an seinem Ende steht nach Beiträgen von Ilse Aichinger, Djuna Barnes, Ludwig Fels, Nadine Gordimer, Gert Hofmann, Giorgio Manganelli, Peggy Parnass, Cecil Rajendra, Gerhard Roth und vielen, vielen anderen jene Friedenspreisrede von Amos Oz, die eigentlich in jeder Schulklasse einmal gelesen werden sollte.“
Bund
„Aus dem Himmel war sie gefallen. Zum Wohle der Menschheit war es nicht. Mit ihr kamen Heuschrecken, Hagel, Flut und Flammen. Sie mordeten, sengten, zerschlugen und ertränkten alles, überall. Der Himmel öffnete sich kein zweites Mal, um sie wieder zu empfangen.“
Die Apokalypse muss auch nicht näher benannt werden, sie wird spürbar, unentrinnbar. In diesen Kleinsttexten ist Brigitte Schär Grossartiges gelungen.“
Luzerner Neuste Nachrichten
CD „"Vom Fliegen und Wildschweinjagen"
Wer nun nicht jedes Buch der cleveren Autorin lesen mag, wird viele Texte auf der aktuellen CD „Vom Fliegen und Wildschweinjagen entdecken. Der Untertitel „Literarische Lieder tönt es schon an. Das Booklet gibt Gewissheit. Eine prickelnde Angelegenheit. Schon Dagewesenes wird neu interpretiert. Eine interessante Weiterentwicklung. Improvisiert und doch genau geplant sind die Texte mit Stimme, Klavier und allerlei Technischem. Gekonnt und sympathisch vertont. Eine geschliffene und auch subtile Aufnahme, bei der sich genaues Zuhören lohnt.
Taxi
„CD mit ganz eigenem Charme: Mal Wiegenlied, mal melancholisches Gebet, mal Glücksschrei.
Brigitte-Magazin
„Die Stimme der Sängerin kann alles: fliegen, tanzen, weinen, lachen, träumen, hämmern...
Franz Hohler im Vorwort der CD
„Man kann sich dem Sog dieser Literarischen Lieder schwer entziehen...heiter, sinnlich, tiefgründig, dicht, poetisch“
Radio Bremen
Dinosaurier im Mond (neu!)
(mit Illustrationen von Jacky Gleich)
»(...) eignen sich die einzelnen Geschichten ausgezeichnet zum Vorlesen und als Gute-Nacht-Geschichten, lebendige Träume sind da eigentlich vorprogrammiert.«
Eselsohr, Januar 2010
»Brigitte Schär schert sich mit ihren schrägen Geschcihten keinen Deut um das Weltwissen der Vierjährigen. Im Gegenteil, sie stellt die Dinge ordentlich auf den Kopf und setzt voll auf Fantasie (...) Klingt verrückt? Das soll es auch sein. Außerdem ist es witzig und wunderbar anders - dazu philosophisch und klug.«
Frankfurter Rundschau, 10. März 2010

"Oma auf dem Trapez, Die Lehrerin als Rhinozeros, Krankenpflege mit Krokodil, die Rettung des Vaters, der von einem Dinosaurier auf den Mond verschleppt wird, der Basar aus Omamas Koffer - in Luzis Familie ist mehr möglich als das Übliche. Brigitte Schärs neue "verrückte Geschichten" stehen unter dem Titel "Dinosaurier im Mond". In diesen Geschichten ist mancherlei nicht, wie es sein sollte, aber alles so, dass man denkt: wenn es doch nur so bunt, vielgestaltig, verrückt zuginge im Leben und Erleben der Kinder und ihrer Erwachsenen.
Familiengeschichten sind es, die in Brigitte Schärs neuestem Geschichtenband versammelt sind. Glück ist da zu finden - auch das Glück des Lesens! -, Witz und Vergnügen, aber die Geschichten zeichnet auch ein offener Blick auf Fragen der Selbstverständigung aus. Und dies nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, denen - das ist vielleicht ein besonderes Plus - bei Schär immer noch Phantasie zugetraut wird. Wunderbar vergnügliche, liebevolle, freche Geschichten sind in "Dinosaurier im Mond" zu lesen, aufs Anziehendste bebildert von Jacky Gleich; Geschichten, wie sie nur Brigitte Schär zu erzählen weiss.
Ein tolles Buch zum Lesen, Vorlesen, Schenken."
(Andreas Härter, Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität St. Gallen, Okt 2009)
"Gerade gestern bekam ich den "Dinosaurier im Mond" in die Hände - mit wärmsten Empfehlungen. Sie haben sich bewahrheitet, denn ich hörte beim Lesen Kinderseelen zu mir sprechen. Das hat mich so gerührt und wieder vor Augen gebracht, in welchen Welten Kinder leben. Und ich verstehe wieder besser, dass ich mir noch mehr Mühe geben muss, den lieben Kleinen Vokabeln oder Zahlen näher zu bringen, wenn sie stattdessen eine so wunderbare Phantasie zur Auswahl haben."
Zuschrift der Lehrerin Frau R. Weber, Bad-Säckingen
Eines der phantasievollsten und skurrilsten Kinderbücher, die mir je untergekommen sind. Wer Spass an abstrusen, spannenden Geschichten hat, die auch sprachlich wundervoll erzählt sind, ist hier bestens aufgehoben. Hauptfigur ist Luzie, die mit oder ohne ihre Familie die seltsamsten Abenteuer erlebt, die immer einen "normalen" Ausgangspunkt haben und sich dann alles andere als normal entwickeln, um dann immer wieder in der Realität zu enden. Meine Tochter war absolut fasziniert und auch mit tat es wirklich leid, als das letzte Kapitel, in dem es noch einmal richtig hoch her geht, beendet war. Gerne würde ich 6 Punkte vergeben....Brigitte Schär schreibt wesentlich besser als Cornelia Funke - und ist völlig zu Unrecht weniger bekannt!!!
Leserinnen-Rezension in Amazon
Rezension bezieht sich auf: Dinosaurier im Mond: Verrückte Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Die Weihnachts-Show
Brigitte Schär (Text) / Jörg Müller (Bilder)
Mitten in den heißen Sommertagen ist Zeit, die ersten
Gedanken an Weihnachten zu verschwenden! An Lebkuchenduft und Schokokekse
… Und ans Christkind natürlich. Und da erscheint mitten
in diesen heißen Sommertagen tatsächlich ein Bilderbuch
vom Christkind. Richtig: Es geht ums Christkind! Wenn auch vielleicht
mehr um den Osterhasen… Aber sicher nicht um den Weihnachtsmann!
Während einst Peter Rosegger dem Christkind seinen ärmlich-rührenden
Platz zwischen Ochs und Esel inmitten alpiner Schneelandschaften zugewiesen
hat, wird hier von Brigitte Schär und Jörg Müller Christkinds
Sommersitz kurzerhand auf eine Insel im Ozean verlegt, wo es - seiner
weihnachtlichen Botschaft ganz entledigt - mit Eis-Cocktail am Beach
im Liegestuhl seinen Auftritt im Kalender erwartet. Diese Insel weist
überhaupt regen Betrieb auf - gehört sie doch dem Kalendermacher
(sic!) und wird folgerichtig von all jenen bewohnt, die irgendwann
im Lauf des Kalenderjahres ihren ganz persönlichen Auftritt bei
den Menschen haben: Vom Nikolaus bis zu den Eisheiligen. Nur die Schutzengel
haben die Lizenz zum ständigen Kommen und Gehen. Und der Osterhase
möchte einmal in seinem Leben zum besten Sendetermin so sehr
im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit stehen wie das Christkind
…
Jörg Müller lässt in dieser Geschichte den Blick in
die Großstadtschluchten mit dem Prospekt-Blick der im Ozean
versinkenden Sonne wechseln, mit anspielungsreicher Lust am Detail
stellt er die letzten "Wunder" der Menschheit in den Machbarkeitswahn
von Kommerz und globalisierten Medien. Nichts ist, wie es scheint.
Und wenn die Show stimmt, sind Inhalte kein Problem, sorgt der Osterhase
in der Krippe doch für Einschaltquoten.
Nicht, dass wir das nicht schon längst wüssten - dank der
1968er Generation! Aber dieses Bilderbuch, das sich mit lustvoll-bissigem
Hinweis vor allem auf das Verschwinden von Inhalten hinter den Marken
konzentriert und ganz nebenbei die konsumorientierte Maschinerie des
Jahreskalenders - mitsamt dem "Christkind" - als bloße
Versatzstücke überführt, ist einfach bestechend gut
gemacht.
Inge
Cevela
Stube,
Studien-und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur
Brigitte Schärs Weihnachtsgeschichte
ist eine amüsante, ironische Parodie auf das Fest der Liebe.
Dass sie dafür Jörg Müller als Illustrator gewinnen
konnte, ist ein Glücksfall. Sein Realismus zeigt einerseits,
wie perfekt die Illusionswelt als Ersatz für das Leben gebaut
ist, und führt andererseits vor Augen, wie banal die Inszenierungen
letztlich sind, denn wir können immer beide Ebenen wahrnehmen:
die glänzende Zauberwelt und die Medientechnik, die den Glanz
produziert. So besitzen Müllers Bilder Magie und desillusionieren
zugleich. Kaum ein anderer Bilderbuchkünstler vermag Perfektion
und Brüchigkeit der künstlichen Welten so eindringlich darzustellen.
Weihnachten
in der »Truman-Show«
Von Jens Thiele in "Die Zeit"
“Die ganzseitigen Illustrationen von Jörg Müller bringen Brigitte Schärs subversive Weihnachts-Geschichte erst richtig zum Leben. Ihr Realismus und ihre Genauigkeit, ihr Witz und ihr Spiel mit Bildern und Motiven aus der christlichen Kulturgeschichte machen daraus einen Augenschmaus für Gross und Klein – und ein Buch, das, entgegen seinem Titel, fürs ganze Jahr taugt.” (Buch & Maus)
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Geschichten vom Roll und vom Ruh
Brigitte Schär (Text),
Verena Ballhaus (Bilder)
"Brigitte Schär ist
Autorin, Sängerin, Performerin. Wenn sie vorliest gehören auch Schreie
und Flüstern dazu – oder eben Roll und Ruh. Die beiden Wesen sind
lange schon Acteure in Schärs Kürzestgeschichten, die sie Erwachsenen
und Kindern vorträgt. „Roll“, sagt das Ruh, „lass uns die Rollen tauschen.
Du bist von jetzt an das Ruh, und ich bin du.“ – „Meinetwegen“,
sagt das Roll, „Hauptsache, es gibt uns beide!“ Bisher also konnte man
die Dialoge hören und sich die Gestalten vorstellen. Jetzt kann man
fünfzehn Geschichten nachlesen und im eigenen Tempo geniessen, in einem
Buch mit Bildern. Die Illustratorin Verena Ballhaus hat die knifflige
Aufgabe mit Bravour gelöst; farblich intensiv, mit konkreten Elementen
in symbolisch reduzierten Räumen. Natürlich ist das Roll rund, hat aber
auch Beine rundherum, und natürlich wirkt das Ruh fragend und scheu.
Den Rollentausch etwa visualisiert Ballhaus auch, indem das Ruh seinen
Muff gegen Rolls Handschuhe tauscht. Zwei Arten, die Hände zu wärmen,
zwei Temperamente. Aber beide handeln und fragen wie Kinder und fühlen
wie Menschen aller Alter. Vielleicht sind das Roll und Ruh auch nur
zwei Seelen in einer Brust, und uns deshalb vertraut. Oder doch überraschend?
Egal, wichtig ist die Poesie, die ihrer Gegensätzlichkeit und Freundschaft
entspringt."
NZZ
am Sonntag, 20.8.06, Hans ten Doornkaat
Ein poetisches Bilderbuch
der Emotionen: Wie Roll und Ruh sich und die Welt entdecken.
Mit den „Geschichten vom Roll
und vom Ruh“ haben Brigitte Schär und Verena Ballhaus ein Bilderbuch
der emotionalen Stimmungen geschaffen. Die zwei Helden Roll und Ruh
erfahren gemeinsam die Welt. Sie sind gänzlich unterschiedlich, einer
rollt, einer ruht. Und doch erleben sie miteinander die Angst vor der
Dunkelheit. Wie es ist, wenn man böse auf den anderen ist. Was es bedeutet
die Nähe, die Wärme des Anderen annehmen zu können. Wie wichtig es ist,
das der Andere für einen da ist und wie es ist, wenn der Andere einen
verlässt.
Die poetischen Bilder von Verena
Ballhaus, zumeist in Collagetechnik, fordern mehr als den schnellen
Blick. Diese gestalterischen Kompositionen nehmen den Text durch kleine
wiederholende Ergänzungen als Teil des Ganzen auf. Sie sind leichtfüßig,
verspielt, führen Geschichten weiter. Sie könnten eigenständig stehen.
Durch sie wird dieses Buch zu einem Gesamtkunstwerk."
Hits für Kids, September
06, Hans J. Jansen
Die Poesie dieser Geschichten vom unternehmungslustigen Roll und vom verträumten Ruh sind im besten Sinne alterslos. Sie sind bezaubernd wie eine frische Liebe und weise wie manchmal ein altes Paar. Ein anrührendes Buch, das zudem durch die Illustrationen von Verena Ballhaus aufs Schönste begleitet und erweitert wird.
Susanne Brenner, Saarbrücker Zeitung
Ein anspruchsvolles Bilderbuch, dass sich mit der Zeit erschließt, Quell tiefgreifender Gespräche, das den Vergleich mit Denkbildern von Kafka und Brecht nicht zu scheuen braucht.
Cornelia Tillmanns, Bulletin Jugend & Literatur, Hamburg
Vielleicht sind das Roll und Ruh auch nur zwei Seelen in einer Brust und uns deshalb vertraut. Oder doch überraschend? Egal, wichtig ist die Poesie, die ihrer Gegensätzlichkeit und Freundschaft entspringt.
Hans ten Doornkaat, Neuer Zürcher Zeitung am Sonntag
Die Gesamtinszenierung ist wunderbar geeignet zum Vorlesen, Nachspielen und ins Gespräch kommen.
stube, Wien
Empfohlen von Paul Maar in DIE ZEIT, Hamburg
Ausgewählt für die Sonderausstellung der 47. Münchner Bücherschau „Die 100 Besten – neue Kinder- und Jugendbücher“
Das Roll und das Ruh sind so gegensätzlich wie ein Wolf und ein Lamm, und darum mag ihre Freundschaft ein wenig skurril anmuten. Auch dass sie immer wieder bei fast allen gemeinsamen Erlebnissen in Konflikt geraten, deutet eher auf eine schwierige Beziehung hin, aber diese scheint gerade von der Auseinandersetzung zu leben, was die Geschichte zum Modell für echte Freundschaft macht. (…)
Spielerisch vielfältig aufgemischt sind auch die großartigen Illustrationen von Verena Ballhaus, der es gelingt, den Blick der Betrachter auf die freien Darstellungen zu konzentrieren. Man wird nicht müde, die Techniken, Formen und Farben zu bewundern, die aus dem Bilderbuch vom Roll und vom Ruh ein wahres Kunstwerk machen.
vlb, der Bund, Bern
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Mama ist gross wie ein Turm
"Das ist der neue Geniestreich von Brigitte Schär und Jacky
Gleich. Schärs Text bezaubert durch schnörkellose Direktheit
und Gleichs Illustrationen sind wie Panoramabilder eines Breitwandfilms."
Bonner Rundschau
"Die Eltern des Mädchens haben sich getrennt. Die Mutter ist
weit weg. Darum erträumt das Kind sich eine Supermutter, turmhoch
und mit Riesenkräften. Weder Text noch Bild zeigen ein trauriges,
vom Schicksal niedergedrücktes Kind. Die Betrachter sehen ein energisches,
oft lächendels Kind, mit Brille und wehenden Zöpfen. Die Kraft,
mit der sie ihr Anderssein positiv umdeutet, ist begeisternd. Die Menschen
haben Fantasie schon immer benutzt, sich über schmerzhafte Tatsachen
hinwegzuträumen. Dieses Kind wird sich der Wahrheit stellen, -
irgendwann, wenn es dazu bereit ist. (...) Werden Kinder die verborgene
Ebene erkennen können, in der die Trennung der Eltern, die Abwesenheit
der Mutter und die Anwesenheit des Vaters in literarische Bilder von
Grösse und Winzigkeit umgedeutet werden? Eher wohl nicht. Doch
sie spüren, dass die Bilder Tiefe und Wahrhaftigkeit enthalten
und deshalb akzeptieren sie sie. Und auf der reinen Unterhaltungsebene
geniessen sie die Vorstellung von einer turmhohen Supermama und eines
winzigen Zwergenpapas.“
Bulletin Jugend + Literatur
„Brigitte Schär erzählt konsequent aus kindlicher Ich-Perspektive. Mit einfachen Worten setzt sie komplexe Gefühlsqualitäten in kindgemässe Phantasiebilder um. Einsamkeit und Sehnsucht wirken schwerelos, weil es keinen Zweifel gibt: Mama kommt bald und wird die Schule von Land zu Land tragen, geleitet von ihrem Mädchen."
1001 + 1 Buch
„Fantastisch erdachte Szenen geben der tiefen Sehnsucht nach Gemeinsamkeit unsentimental Ausdruck, den Jacky Gleich mit klaren Linien in bewegte Szenen umsetzt und mit kräftigen Farben füllt. In den witzig turbulenten Bildern in satten Grün-, leuchtenden Blau- und warmen Gelbtönen karikiert sie überzeugend einfach das Aufbegehren eines fantasiebegabten Mädchens. Mit verwegener Leichtigkeit gestaltet sie zusammen mit dem eindrucksvollen Text von Brigitte Schär die Bestandesaufnahme einer kindlichen Existenz, die spielerisch und genau zu Verständnis und Nachdenken führt.
Süddeutsche Zeitung
„Immer noch meinen viele Erwachsene, im Bilderbuch müsse man Kindern doch Hoffnung machen und zeigen, dass Probleme lösbar sind. Aber wenn das in der Realität nicht möglich ist, sind das Beschönigungen, die Kinder letztlich nicht erst nehmen. Literatur wie dieses Buch finden Worte und Bilder für kindliche Not, bieten Verständnis. Kinder können in ihr eigene Konflikte durchspielen - mit dem notwendigen Abstand, dass ja alles nur eine Geschichte ist. Das zaubert Probleme nicht weg, aber es kann ein wenig helfen, mit ihnen zu leben.“
Die Welt
„Kindliche Allmachtsfantasien in tollen Bildern.
Stern
„Konsequent aus Kindersicht berichtet die beherzte Ich-Erzählerin über ihre magischen Fantasien, die ihr Bewältigungsstrategie und Hoffnung zugleich sind.
Kindergarten heute
Die Entführung der Welt
„Brigitte Schär lebt in Zürich. Sie hat viele und schöne Geschichten für Kinder geschrieben. Und jetzt einen richtigen Roman. Ein verblüffender Einfall, der es mit landläufigen Unbegreiflichkeiten - Ewigkeit zum Beispiel oder Unendlichkeit - glatt aufnehmen kann. (...) Die kleine Lena (...) wurschtelt sich neugierig und mit Todesverachtung in ein Höhlensystem hinein, in dem sie ganz wunderliche Wesen antrifft, wie im Wunderland, in dem Alice einst Staunen, Selbstbewusstsein und Gottvertrauen lernte. Aber was Alice nicht sehen konnte, sieht Lena. (...) Kein Wunder kommt allein, hier tritt eines dem anderen so heftig die Hacken ab, dass Lena kaum Zeit hat, sich den Kopf zu zerbrechen. (...) Brigitte Schär hat ein ganz zauberhaftes Buch geschrieben, ein bisschen verträumt, sehr wundervoll, hübsch frech, herrlich fantasievoll."
Tages-Anzeiger
„Die Vorbilder, die hier eingeflossen sind, könnten ein Seminar zur Weltlitaratur füllen: Die Giganten stellen die Verbindung zu Homers „Odyssee“ her, wo sich der Titelheld gegen Polyphem behaupten muss. Lenas Gang ins Dunkel ähnelt Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde. Das Motiv der Bibliothek, in der die Geschichten der Kinder aufbewahrt werden, könnte in Jorge Luis Borges Erzählung „Die Bibliothek von Babel“ einen Vorläufer haben. Die skurrilen Gestalten der Caveraner kann sich gut vorstellen, wer Alice schon einmal ins Wunderland begleitet hat (....). Das alles steckt in Brigitte Schärs grossartigem Buch, das zum Innersten führt, was Kinderliteratur überhaupt zu bieten hat: zum Mittelpunkt der Phantasie.“
Ostthüringische Zeitung
„In zahlreichen Unterkapitel gegliedert, schlägt die Handlung immer wieder spannende Haken, um erneut in überraschende Übereinstimmungen zusammenzulaufen. Durch die Einführung neuer Kreaturen, das ständige Aufblitzen von Gefahren und das Spiel mit unbekannten Räumen, die wie in konzentrischen Kreisen die Protagonistin umgeben, bleibt die Aufmerksamkeit bis zum Schluss erhalten. Ein sehr empfehlenswertes Fantasyabenteuer für LeserInnen ab 9 Jahren.“
Bibliotheks Nachrichten
„Hals über Kopf stürzt Brigitte Schär sich und ihre Protagonistin Lena ins Abenteuer, in welchem - streng nach Vorbild - nicht die Angst, sondern das Staunen die Hauptrolle spielt. (...) Und weiter gehts, hinein ins Innerste der Welt, bzw ins Innerste der Vorstellung von der Welt, und hinein auch in die kinderliterarische Vergangenheit (und die philosophische Grundschule). (....) Wer sich einfach treiben lässt, für den kann „Die Entführung der Welt“ zu einer ganz erstaunlichen und auch sinnlichen Reise in wunderbar abgelegene Gegenden der Phantasie werden.“
Neue Zürcher Zeitung
„Mit grotesken Bilderbuchgeschichten und schrägen Märchen ist die Zürcherin Brigitte Schär in den vergangenen Jahren zum eigentlichen Shootingstar der Schweizer Kinderliteraturszene geworden.“
Neue Zürcher Zeitung
„Lenas faszinierendster Moment in der Höhlenwelt ist ist die Entdeckung der Erdkugel; klar, dass sie alles daransetzt, aufzuklären, wie die Welt an diesen dunklen Ort entführt werden konnte. Eine zauberhafte Geschichte über kindliche Kraft und Neugier auf das riesengrosse Universum, das sich hinter den sichtbaren Dingen verbirgt.“
Facts
Das Haus auf dem Hügel
„Darstellung kleinkindlicher Entwicklungsprozesse? Die Märchen würden entsprechende „psychologische“ Deutungen nicht scheuen und sind doch etwas ganz anderes: Texte von seltener literarischer Qualität, die souverän anknüpfen an Märchentraditionen, deren sprachliche Öknomie, Bildhaftigkeit, Musikalität jedoch unverkennbar von heute datieren.
(...) Ein Buchganzes von überzeugender Erzählkraft.“
NZZ
„Was so beiläufig beginnt, entwickelt schnell eine Dynamik, die wie ein Sturm die Gefühlswelten von Kindern wie Erwachsenen aufwirbelt.“
Kölnische Rundschau
„Dreizehn märchenhafte Geschichten, die mit den immer gleichen Sätzen beginnen. Sie erzählen immer dasselbe, vom Wachsen und vom Grosswerden, vom Behalten und vom Loslassen, von Selbstbehauptung und Verantwortung. Die Autorin bekam 1993 schon einmal (für “Das geht doch nicht!“) den Schweizer Jugendbuchpreis. Für dieses Buch hätte sie zwei verdient.“
Tages-Anzeiger
„Brigitte Schärs Märchen sind hintergründig, vielschichtig und geheimnisvoll, sie laden zum Immerwiederlesen ein...Jacky Gleich hat dazu kongeniale Bilder gemalt. Magische Bilder, stimmige Begleiter der Erzählungen.“
Süddeutsche Zeitung
„Es gibt nicht viele Bücher, in denen Erzählungen und Bilder derart gut zusammenklingen und doch ihre Eigenheit bewahren. So ist ein ausgesprochen schönes Buch entstanden, das mit seinen Bildern zum Lesen auffordert und dessen Geschichten ausserdem dazu anregen, diese Bilder genau zu betrachten.“
Die Welt
Das geht doch nicht!
„Und die Spannung beim Lesen und Gucken prickelt und kitzelt wie die Kohlesäure aus einer durchgeschüttelten Mineralwasserflasche. Wann geschieht das schon, dass man in Bilderbüchern den zutiefst poetischen Vortrag eines im Grunde herzensguten Vaters bis zum buchstäblich letzten Augenblick auskosten will? Und gleichzeitig darauf fiebert, zu erfahren, was denn dieses im Grunde allerliebste anarchistische Töchterchen im Wohnzimmer verzapft? - Wenn es denn vergnügliche Kinderbücher gegen Bescherungsfirlefanz und Anstandsterror gibt: dieses Büchlein gehört unbedingt dazu.“
Die Zeit
„Das geht doch nicht!“ von Brigitte Schär ist ein einziger Stossseufzer - und es ist garantiert das komischste, witzigste und liebenswerteste Kinderbuch des Jahres.“
Kölner Stadtanzeiger
Monsterbesuch!
„Eine warmherzige, skurrile Geschichte zum Thema Toleranz.“
Süddeutsche Zeitung
„Geballte Kraft!
NZZ
„Brigitte Schärs Geschichte erzählt humorvoll und mit Sachkenntnis vom angemessenen Umgang mit „Monster-Besuch“, und Jacky Gleich illustriert das schön und so, dass die Nackenhaare sich zärtlich sträuben.“
Tages-Anzeiger
„So, wie sich Text und Bild ineinander verweben, wird das Durchblättern des Bandes zu einem Abenteuer an sich, spielerisch und einladend auf ganz unverbrauchte Weise. Mit leicht geführtem Strich versteht es Jacky Gleich, die Wärme der Geschichte ins Bild zu übertragen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Eine humorvolle Geschichte, die ebenso als Persiflage auf „gute Erziehung“ wie als Parabel über den Umgang mit Fremden gelten kann... eine warmherzige, skurrile Geschichte zum Thema Toleranz - ein schön gestaltetes Kinderbuch dazu."“Süddeutsche Zeitung
Die blinde Fee
„Brigitte Schär hat diese Geschichte als Kunstmärchen voller Anspielungen und Symbolik verfasst, in dem sich alles um die grosse, alles verändernde Kraft des Selbstvertrauens dreht. Inszeniert in den magischen, sensiblen Traumbildern von Julia Gukowa, ist ein wunderschönes Seelen-Bilderbuch entstanden.“
Jugendliteratur und Medien
Das Schubladenkind
„Brigitte Schär erzählt lauter unglaubliche Dinge glaubhaft.
Manche Figuren lassen an Andersens sprechendes Küchengerät
denken, manche Realitätssprünge an Franz Hohlers surrealistisch
durchbrochene Alltagsgeschichten. Sehr kinderbuchmässig ist ein
in fast jeder Geschichte auffindbares Verhältnis zwischen Klein
und Gross, das an das ungleiche Gleichgewicht zwischen Eltern und Kindern
erinnert. (...)
Spannungen zwischen Trennung
und Nähe sind in Brigitte Schärs Geschichten immer enthalten.
Schärs Figuren suchen Selbstentfaltung. Überzeugend dabei
ist, dass nicht moralisiert wird, dass Dynamik des „"Fort"
und „"Da" ganz im Innern der wie aus einem Guss geschriebenen,
ebenso einfachen wie kühnen Geschichten spielt.
NZZ
CD Rundherum
„Weniger eine Spiel-CD-Rom als ein liebevoll gestaltetes, sparsam animiertes Bilderbuch. Die einzelnen Bücher haben jeweils einen eigenen Bereich, in dem sie von der Autorin erzählt werden. Wechselnde Bildausschnitte aus den Büchern begleiten die Erzählung. Auf der beiliegenden CD hat Brigitte Schär zusammen mit der Komponistin Manuela Keller ihre Geschichten musikalisch umgesetzt und singt mit Ausdruck und Engagement. Dabei wird sie von Kindern unterstützt. Witzige und charmante Unterhaltung, Und sicher eine passende Präsentationsform für Brigitte Schärs Geschichten.“
Bücherbär
„Die Songs sind ganz toll gesungen, die Geschichten und Bücher fangen richtig zu leben an.“
Biblio Hits
„Wer die fantasievollen Bücher Brigitte Schärs kennt, kann gleich mitfliegen, schnell einen Flugkurs machen oder wie Lena im Kinderroman „Die Entführung der Welt“ den Computer anschalten, die beigelegte CD-ROM einlegen und mit Raxas 531 auf Entdeckungsreisen gehen... gut festhalten!“
St.Galler Tagblatt
Zu den Performance-Lesungen/Geschichten-Konzerten
"Manche sagen, sie sei die Nina Hagen der Kinderliteratur. Und wirklich platzt bei Brigitte Schär nicht nur das Temperament aus allen symbolischen Knopflöchern, sondern auch die Stimme. Die kann dann schon mal in so überraschenden Tonlagen quieken und quietschen, dass die Ohren Augen machen. Grosse staunende Kinderaugen. Pfeffer hat diese Frau, Exzentrik und Eigenwilligkeit, aber auch jede Menge Kreativität und Können. - Überhaupt, was für eine intensive Erzählerin sie ist: Sie vermag das Publikum in ihren Zauberbann zu ziehen. Da gibt es blitzschnelle Themen- und Stimmungswechsel. Traurigkeit lugt zwischen Aktionslust hervor. Tiefsinn zwischen anarchischer Blödelei."
Badische Zeitung
"Brigitte Schär ist
eine unglaublich vielseitige Künstlerin. Sie liest, inszeniert,
singt ihre Geschichten mit Charme und unvergleichlicher Lebendigkeit
und zieht die Zuhörerschaft in ihren Bann, ähnlich einer orientalischen
Märchenerzählerin." Zürichsee-Zeitung
"Brigitte Schär
ist nicht nur Geschichtenerfinderin, sondern eine begnadete Erzählerin
und Sängerin."
Berner Zeitung
"Die tolle Stimmung,
die bei den Performances der Zürcher Kinderbuchautorin Brigitte
Schär herrschte, hatte dem gesamten übrigen eher betulichen
Anlass (Solothurner Literaturtage, Anm. der Red.) äusserst gut
getan. Brigitte Schär versteht es, ihr Publikum abzuholen zu phantastischen
Reisen. Ihre Inszenierung ist perfekt, und die musikalischen Einlagen
sind mehr als blosses Entertainement..."
Jugendliteratur
"Doch wie feiert sich das Buch? In unserem Falle durch die Bücherfrau
Brigitte Schär, die mit Manuela Keller und Karin Frei ein ganz
besonders originelles Programm mit Dichtung , Musik und Farbprojektionen
und somit ein eigentliches kleines Gesamtkunstwerk zur Aufführung
brachte."
Wettswiler Anzeiger
"In jüngster Zeit sucht die Autorin die auch Sängerin ist, eine ungewöhnliche Verbindung mit der eigenen Literatur, wie sie den Besuchern am Schluss der Autorenlesung eindrucksvoll demonstrierte. Schär trug einen Ausschnitt aus ihrer Sammlung von „kurzen Kurzgeschichten“ vor, wie die vom „Roll“ und vom „Ruh“ und gab dazwischen kurze Gesangseinlagen zum Besten. Dies äusserte sich mal in melodischen, mal trällernden, mal äusserst bizarren Ton- und Klangfolgen, die auf die erstaunten Lesungsbesucher niedergingen. So endete denn auch diese Autorenlesung mit einer stimmgewaltigen Klangeskapade und einer abschliessenden Kurzgeschichte, des „Roll und Ruh Zwölfteilers“, was dann auch die Besucher zu anhaltendem Applaus animierte.“
Südkurier
„Und nun Brigitte Schär. Mittlerweile schreibt sie ein Buch nach dem anderen: Kinderbücher, die einen noch mit 80 kichern lassen, Storys für Erwachsene, skurril und lakonisch, dazu singt sie experimentellen Jazz und avantgardistische Lieder. Als ob das nicht genug wäre, hat sie es auch noch mit dem Theater....Als Finale brillante gab’s noch die unveröffentlichten Dialoge der Freundschaft zwischen „Roll und Ruh“, als wären sie dem psychologischen Handbuch der Alltagskommunikation entsprungen. Zur Abrundung präsentierte sich die Dichterin auf den Flügeln des Gesanges mit kleinen Liedern ohne Worte, für Kinder, zum Einschlafen, im Volksliedton der Klage wie der Freude, mit rasanten Gedichten und bühnenreifen Entsetzensschreien. Mag das Leben auch ernst sein, „zur Heiterkeit in der Kunst ist ein grosser Verstand unerlässlich“.
Schwäbische Zeitung
„Die „Schweizer Nacht“, zu der die Buchhandlung Reuffel eingeladen hatte, war eine Lesung, wie sie gelungener nicht hätte sein können. Das Zusammenspiel der Schweizer Autoren Franz Hohler und Brigitte Schär war das Erfolgsrezept für einen gelungenen Abend. (...) Schliesslich stellten die zwei Schriftsteller ihr musikalisches Können unter Beweis. Hohler am Cello und Schär mit ihrer jazzigen Stimme. (...) Eine Ballade, erst klassisch vorgetragen, fand anschliessend die Übersetzung ins Moderne und wurde zum Rap. (...) Ein überaus vergnüglicher Abend!“
Rhein-Zeitung
Zu Schulhauslesungen

"Die Autorin/Sängerin/Unterhalterin Brigitte Schär hat den Kontakt zu den Kindern sehr gut hergestellt. Die Aufmerksamkeit, Beteiligung etc. der SchülerInnen war ausgezeichnet. Der „Monsterbesuch! wurde zum Erlebnis. Solche Lesungen (von SchweizerInnen) in der Unterstufe sollten jährlich an allen Schulen durchgeführt werden. Die beste Lesung, die wir je hatten.“(schriftliche Rückmeldung von Lehrerinnen in Zürich
„Frau Schär ist eine sehr spontane, offene Frau. Vom ersten Moment an vermochte sie die SchülerInnen in ihren Bann zu ziehen. Sie bezog die Kinder geschickt ins phantasievolle Entdecken und Weiterspinnen ihrer Geschichten ein. Mit grossem Interesse und gespannt verfolgten die SchülerInnen die Lesung, beteiligten sich rege am Phantasieren und Weiterdenken und reagierten spontan auf die witzigen Einfälle der Autorin. Der Tipp in den Unterlagen des Pestalozzianums, mit den Geschichtenanfängen von „Das Haus auf dem Hügel“ zu arbeiten, wurde mit viel Erfolg aufgegriffen. Danke!
Sehr zufrieden, bitte unbedingt weitermachen!“
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Winterthur
„Abwechslungsreich, lebhaft, begeistert und begeisternd, humorvoll, rhythmisiert, motivierend gestaltet, prima Kontaktpunkte. Sehr grosses Interesse, SchülerInnen sind begeistert, gute Beteiligung, Reaktionen nur positiv.“
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Effrektikon
„Die Lesung war mit Vorlesen, Erzählen, Dias und Vorsingen sehr abwechslungsreich und stufengerecht. Mit Fragen, erzählen lassen und raten wurden die Kinder miteinbezogen. Die Kinder waren aufmerksam, interessiert, beteiligten sich aktiv und stellten Fragen. Besonders gefreut haben sie sich über die Gesangseinlagen.“
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Neuenkirch
Sie hat den Wechsel von Schweizerdeutsch zum Erzählen und Hochdeutsch zum Vorlesen richtig gespielt. Die Kinder waren fasziniert von der Stimme, dem Erzählfluss und den Bildern. Die Geschichten haben sie angesprochen und zum Mitdenken und Fantasieren angeregt.
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Weggis
CD „Vocal Flight to Beirut“
„erfreulicher Klangmix“
Schweizer Familie
„Die Zürcher Stimmakrobatin Brigitte Schär („Eisgesänge“) hat in Beirut ein facettenreiches Debütalbum eingespielt.“ Annabelle
„Brigitte Schär ist vielseitig: Seit Jahren arbeitet sie im Bereich der freien und improvisierten Musik und im Jazz, aber auch im Pop und im Chanson. Mit ihrer ersten Veröffentlichung unter eigenem Namen bringt sie nun alles unter einen Hut. Ihr Stimmflug entpuppt sich als tiefschürfendes, spannendes und ausgesprochen vielseitiges Werk.“
Music Scene
„Primär ist es eine CD, auf der das Duo Schär/Raymakers seine musikalischen Möglichkeiten auslotet - und trotzdem nie an die Grenzen gelangt. Brigitte Schär schafft mit ihrer Stimme Wandlungen, die es beim ersten Anhören unglaublich erscheinen lassen, dass immer die gleiche Sängerin am Werk ist.“
DAZ
Ein spannendes, souverän tiefschürfendes Werk zwischen Jazz, Vokalimprovisation, Ethno, Chanson und Pop.
Swiss Music Info
Zu den Konzerten
„The singers voice (Brigitte Schär’s) is of the Suprano category, with magnificent technical capability in using der Valseto method of singing (Koloratur Suprano). Brigitte Schär has an expressive, soft and euphonic voice. She immitated beautifully some nature sounds in a vast sound space. She showed extreme confidence, specially when she improvised before the huge audiance.“
Al Sudan Al Hadeeth, Cultural Bulletin
„Im Gesamteindruck perlten Finessen klanglicher Kreativität ausdrucksstark und subtil zugleich. Zu diesen einzelnen Perlen gehörten nicht zuletzt Brigitte Schärs vokale Ausbrüche zwischen Urschrei und Koloratursopran.“
Berner Zeitung zum Jazz-Festival Willisau
„Leidend, schluchzend, dann wieder himmelhoch jauchzend, selbstsicher rezitierend oder augenzwinkernd dozierend lotete Brigitte Schär die breiten Möglichkeiten ihrer Stimme aus.“
zum Konzert über Barocklyrik mit der Pianistin Ruth Bieri im Jazz-Club Moods, Zürich
Tages-Anzeiger
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